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Ein Briefwechsel

zweier

altösterreichischer Schulmänner

(K. Enk von der Burg und W. Heinzel).

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Educ 250, 15

HARVARD COLLEGE LIBRARU

NOV, 7, 1919
MINOT FUND

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EINLEITUNG.

Ueber die äusseren und inneren Schicksale beider Männer, deren Briefwechsel wir hier dem Publicum vorlegen, ist nur wenig zu berichten. Dem einen, unserm Vater, war nur ein kurzes Leben und ein beschränkterer Wirkungskreis beschieden, der vielleicht seine eigenthümlichen Gaben nicht zu voller Entwickelung kommen liess, und eine eingehende Charakteristik des andern, Karl Enk's, haben wir schon seinem langjährigen Freunde, Director Dr. Pick in Salzburg, zu danken. 1)

Wir beschränken uns demnach auf die wichtigsten Daten. Karl Maria Enk von der Burg wurde am 1. Jänner 1800 zu Salzburg geboren, wo sein Vater als fürstlich salzburgischer Hofkammerrath ansässig war. Er besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt und lernte dort unsern Vater Wenzeslaus Heinzel, den Sohn des Schullehrers von Raab im Innviertel, kennen, mit dem ihn bald eine innige Freundschaft verband. Dadurch geschah es auch, dass Enk viele Ferienmonate in dem elterlichen Hause seines Freundes mit ihm und seinen vielen Brüdern und Schwestern verbrachte.

Nachdem er die Philosophie, was gegenwärtig ungefähr unserer siebenten und achten Gymnasialclasse entsprechen würde,

1) S. Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien, 1885, Heft XI, und die grössere 1886 in Buchform erschienene Biographie. Heinzel. Briefwechsel.

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