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es

Sol qe delplus isia uoluntaz

Cil qi asa feone osamie Elacuillir elzaus elbel senblan

Tres que tant qi laueut amer 5 E qe il sia leial efin aman

5 Mes ainz gan doit bien garder [Ven un sol luoc gia tot son Dan qerir lipar gelosie enten)

Chose qil ne liueut trouier. Cel qaital es ual mais mon

cien Aops damar no fai coms ni marches

[En far grant uassallage Ca sa ricor cuitaria ualghes.

Seschai ben com aia sen
Per o plus ardidamen

Lo fai qi mescla folor
Ia hom pris ni desheritaz

5 Qanc noui bon enauidor No er de bons amics garniz

Se no feç folia Emanen qes dauer isiz

E no tanges com salbir Eclamat fol epauc amaz

Tot qan empod auenir 5 E tuz temps hom desbarataz

Qe ia re ben non faria Disom ca perdut per non sen 10 Qe ai uist maint deschader E ten hom greu per fol manen Qeran fort pro per trop tener.) Et hom can fort ben lies pres

E fora sauis ecortes 10 Qi des tant bon conseil denan Qom fa pois qan es pris lodan. Tuta beutaz etota cortesia

Tota ualor etot qan hom gracis

Tot bel solaz tota bella paria Dome fol ni desconoisen

E qan apres agrada eabelis No deia hom uoler samor

5 Tot bel parlar tot bel capteneQel fol fa plus de desonor A celui qi plus loconsen

Tut prez tot laus eqanqeus estei 5 Car seu blasmamen es laudar

genz E sa lauçor grant blasmes par

Auez aissi bona dona conmi E qi fa fol priuat dese

E mi trop meilz qe nuill hon Mais ama prendre mal qe be.

Mais qi uol entera lausor 10 Cama uer bon prez uaillen

Donna deu sal uos euostra ualor Nepot ges far trop donor

Vostre prez euostra ricor Ad bome sauis econoissen

E salf deu tot qan uos amaz Qel sauis conois qes laudar

No sa seu mi sui saludaz Per qe deu esser teuguz car 5 Mas he sai saludaz ifos 15 E sap triar lomal delbe

Seu saludes cil caman uos. E conois aco qes conue.

Deu uos sal deprez soberana Gie cuit qe il soit grant folie

Eue dont gauz euos lais estar Acerchier opouer

7) damor. id. 10) Clamar. Ricc. 11) Non pot. id. 12) bom. id. 5) Acorchier oaprouer. Ricc. En far etc. Ricc. 8) non isi. Ricc. 1) deus. Ricc. 4) No sai. id.

1) Salue dona. Ricc. Auf diese Strophe folgt eine Travestie derselben, so wie des bekannten Quan la douss' aura venta, in 2 Strophen und noch eine vierte, welche vier wir ihres unsaubern Inhalts wegen mit dem Ricc. übergehen.

menz

non aisi.

sana

6) Ricc.

cors.

Eme lais far tan deuostre plaiser E bas sas mans dond mi teng Qem tegnaz car segun lomeu

per pagaz uoler

5 E ai grand gaug car ma tan bel 5 E sim podez deltot guierdon

solaz rendre

E qand resit sui alegres esors E sanc fis tort ben mel podez Eprec adeu qar en ueillan mauendre.

uegna Per qe liprec qe demi li souegna

Qe qand lauei noill aus dere se-
Luecs es qom chant ecom sen

lais
E luecs derire edeparlar
E detot deu hom luec gardar

Amors uol druz caueleador
Qi es sabis cortes nigais

Gen darmas elarg deseruir 5 Pero amors oiuga aissi

Gen guarniment ebon donador
Com raçon emesura odi

Tal qe sapza ben far edir
Com deltot gart luec esaço.

5 For edinz son ostage
Qe toz ternps es & er e fo

Cortes & agradage Qom vo pot far tot qant fora E sia dauinent solaz ben

Segun lopoder qe lier daz 10 Qe noill failla dalcuna ren.

E domna qab aital druz iaz 10 Es monda de toz sos pechaz.

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1) se lais. Ricc.

1) fols pros. Ricc. 2) chausir o ses. id. 3) escars. id. 4) us petiç. id. 5) seuns. id. 7) seun. id.

3) en ma. Ricc. 9) qerere. id. Folgt das Gedicht Coindas razos enouellas plaisenz, welches bereits in besserer Version aus dem Vat. A. mitgetheilt ist.

'1) caualcador. Ricc. 2) Bon. id. 3) guarnent. id.
1) Madonna. Ricc. 2) qe. id. 3) uolges. id. 5) Qe ia, id.

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5) Eça b. Ricc.
2) seran. Ricc. 4) saie. id. 6) aia. id.
4) uirant. Ricc. 5) samira. id.

2) de mi nos agran. Ricc. 5) dal re. id. Die folgenden Strophen fehlen im Ricc., den Schluss derselben bildet eine, die wir ebenfalls hier unterdrücken.

Beurtheilungen und kurze Anzeigen.

Germania. Vierteljahrsschrift für Deutsche Alterthumskunde.

Herausgegeben von Franz Pfeiffer 8. Jahrgang. 2. Heft.
Wien 1863.

Katharinen Marter. Herausgegeben von Joh. Lambel. Text, (3254 Verse) nach einer Abschrift Pfeiffers, das Original ist in der Wiener Hof bibliothek nebst Einleitung über Sprache (mitteldeutsch), Vers, Reim, Inhalt, Quelle und verschiedene Bearbeitungen nebst einigen sachlichen Anmerkungen: eine recht verdienstliche Arbeit.

Prager Bruchstücke des Nibelungenliedes. Von Franz Pfeiffer. Beschreibung und Besprechung der beiden in Prag aufgefundenen handschriftlichen Bruchstücke des Nibelungenliedes, eines kleineren schon 1862 gefundenen und gedruckten, eines grösseren, später entdeckten, bier zum ersten Male gedruckt vorliegenden. Nach Pfeiffer scheint es ausser Zweifel, dass beide Blätter Theile einer und derselben Handschrift sind, deren Text dem sebr eigenthümlichen der Handschrift D (der 2. Münchener) ganz nahe stebt, nur dass er viel älter ist.

Bruchstücke aus dem Rosengarten. Von Karl Bartsch. Zwei schon von W. Grimm im Jahre 1859 in den Abhandlungen der Berl. Akademie veröffentlichte Bruchstücke, die wegen ihrer Wichtigkeit hier nochmals in Anlebnung an Grimm's Text abgedruckt werden, in deren Erklärung und Ergänzung aber Bartsch oft wesentlich von Grimm abFeicht.

Heimdall und Wilhelm Tell. Von Alois Lütolf. Da die Erzahlung von Tell als Geschichte nicht zu retten ist, wird der Mythus von Heimdall herangezogen und die Identität beider durch die Heroengrösse Tells zu beweisen versucht. Der zweite Theil des Götternamens ist iden. tisch mit dem Namen Tell; aus dem ersten „Heim“ konnte schon früh im Mittelalter Wilhelm gemacht werden. (?) „Doch ist es vornehmlich die ideale Stellung, welche Wilhelm Tell dem bedrängten Volke (den Asen) und seinem Feinde (Loki) gegenüber hat, die uns an Heimdall gemahnt.“ Dem Verfasser lag daran, wie er schliesslich sagt, einen kleinen Beitrag zur Lösung der schwierigen Frage zu geben (-?-), damit es einmal Wahrheit werde mit Schillers Spruch: Du kennst den Schützen, suche keinen andern.

Recension Mussafia's von: Messire Gauvain ou la vengeance de Raguidel, poème de la Table Ronde par le trouvère Raoul publié et précédé d'une introduction par C. Hippeau. Paris 1862.

Bericht über die Sitzungen der germanistischen Section der XXI. Philologenversammlung von K. Bartsch.

Bibliographische Uebersicht des Jahres 1862 von K. Bartsch.
Berlin.

Dr. Sachse.

WO

Geschichte der englischen Sprache, dargestellt in ihrem Ver

hältnisse zur deutschen und französischen von Dr. Gust. Schneider. Freiburg im Breisgau, Herder 1863.

Gleichzeitig mit C. F. Koch's historischer Grammatik der englischen Sprache erschien soeben das oben angezeigte Werk, welches man nicht gerade als eine Bereicherung der allgemeinen sprachwissenschaftlichen Literatur, ganz besonders aber als einen Fortschritt auf dem Gebiete des eng. lischen Sprachstudiums begrüssen wird. Im Plane, dem auffallender Weise nirgends im Buche erwähnten Werke von G. P. Marsh (the Origin and History of the English Language etc. London 1862) sehr ähnlich, ist es demselben an Gründlichkeit doch überlegen. Ja, man könnte es für ziemlich erschöpfend in der Behandlung des Gegenstandes erklären, hätte der Verfasser, der eine ausserordentliche Belesenheit in dem von ihm bearbeiteten Fache an den Tag legt, nicht des Guten zu viel gethan und eine Masse von Dingen mit hineingezogen, die er oft nur flüchtig berühren konnte. Stellenweise macht dabei das Buch den Eindruck, als ob man bloss die Materialien zu einem Werke oder die vorbereitenden Studien, statt der Resultate derselben, vor sich hätte. In diesem Punkte gebührt wieder Marsh der Vorzug. Ueberhaupt aber ist dies ein Vorwurf, dem deutsche Werke oft genug im Vergleich zu englischen und französischen ausgesetzt sind. Dass unser Verfasser ihn hätte vermeiden können, das beweisen manche Partien seines Buches, er Gewandtheit genug in der Form bekundet. Seine Darstellung, ist an vielen Stellen eben so präcis wie sie sauber und gefeilt ist; zuweilen erhebt sie sich sogar bis zur Beredtsamkeit und ergeht sich in bilderreicher Sprache; oft aber überwiegt der allzureiche Inhalt die Form, und es leidet diese darunter. Ich beabsichtige hier für jetzt keine ausführliche Besprechung des Werkes. Wenn ich aber trotzdem auf Einzelnheiten eingehe und Tadel nicht zurückhalte, geschieht dies durchaus nicht aus Verkleinerungssucht, sondern zunächst, um dem Verfasser einen Beweis zu liefern, dass ich sein Werk nicht bloss flüchtig gelesen habe und um ihm Gelegenheit zu bieten, bei einer etwaigen künftigen Auflage die Fehler zu berichtigen. Bei einigen der hier aufgezählten Unrichtigkeiten wird man eines Erstaunens sich nicht erwehren können. Man wird sich fragen, wie es möglich war, dass ein Sprachforscher solcher Unachtsamkeiten sich schuldig machen konnte. Erklare sich das, wer da wolle: ich will nun einmal das Werk mehr von der günstigen Seite beurtheilen. Strengere Richter mögen kommen und den Stab brechen oder doch ein weniger günstiges Urtheil über das Buch fallen: ich habe genug gethan, wenn ich auf die einzelnen Ungenauigkeiten hinweise.

S. 147 $. 13. Wo ist der Unterschied im Accent zwischen avail' und avále? Wie gehören gentle“ und „genteel" ,precedent“ und „presidente hierher? (To avale und to aspect sind übrigens veraltet). Welcher Unterschied der Bedeutung ist zwischen pother und bother?

S. 153 wird die Au ach von „balm“ als „bawn“ angegeben.

S. 159 lesen wir: „Rake-hell bedeutete ehemals baronet; bald verband sich damit der Begriff von „wohllebender Mensch,“ und da derjenige, welcher mehr an’s Wohlleben denkt, leicht ein Wollüstling wird, ging die

SO

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