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für

das Studium

dec teneteo Spradeo

und Literaturen.

Sine Wierteljahrschrift

.

Berauøgegeben von

Ludwig Herrig und Heinrich Viehoff.

Dritter Jahrgang.

Bierter Band.

Elberfeld u. Iserlohn.
3 Itu B & Deler

1848.

1861, Now. 15,

Studien zu Göthe's Werken.

3) Das epische Gedicht „die Jagd“ und „die' dovelle".

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Den

en gewaltigen Sturm, welchen die weimarer Divskuren turd ihre nadi allen Seiten hin verlegenden Xenien erregt batten, glaubten diese durch neue großartige Leistungen, welche die ganze Nation auch wider Willen zu freudiger Anerkennung und begeisterter Bewunderung vereinigten, am sdönsten besdwören zu fönnen. Sdiller wandte sich zu Göthe's innigster Freude mit entschiedenstem Ernste dem Wallenstein zu, welcher die glänzende Reihe großartiger tramatisder Schöpfungen eröffnete, mit welchen der Dichter in den lepten acht Jahren seines nur zu sebr von schmerzlichen Körperleiden getrübten Lebens den höchsten und schönsten Preis erringen sollte ; Denn die Neberzeugung, daß dieser ihm im Drama zu Theil werden müsse, war in ihm herangereift, woher er audi seinen frühern Plan eines epischen Gedichtes auf Gustav Adolph aufgegeben hatte. Das gegen neigte sich Göthe, dessen lebter Band von Wilhelm Meister unglüdlider Weise in den leidenschaftlichen Kenienftrudel gerieth, jeßt dem Epos zu, welchem er sich durch seine Joyle „Aleris und Dora“ genähert þatte, indem ein Gegenstand, der zu einem ähnlichen kleinen Gedichte bestimmt war, sich zu einem größern austebnte, das sich völlig in der episden Form darstellte; ') wir meinen

') Vergl. Göthe's Brief an 6. Meyer Nr. 18. Ardis VII.

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