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I know that Messias cometh, I wote ... V, 32 I woot. 38 whereon you bestowed no labour, that that ye traveyliden not. 52 the hour when he began to amend, the houre in whiche he hadde hym better. V, 35 he was a burning light, a lanterne brennynge. 32 to rejoice, to glade. 39 the scripture in which ye think to have eternel life, yee wenen for to have . . 45 do not think, nyl zee gesse. VI, 11 he distributed to the disciples, he departide to men. 27 him hath God the Father sealed, . . . bitohenyde (or markide) hym. 44 the Jews then murmured at him. Jews grucchiden (grudged) of hym. 52 the Jews strove amongst themselves, the jewis chidden together. 61 doth this offend you? this thing sclaunderith you. VII, 24 Judge not according to the appearance, nyl zee de me after the face. VIII, 49 ye do dishonour' me, zee' have unhonouride me. LX, 6 and he spread the clay on the eyes of the blind man, and layde (or bawmede) the cley ..., bawm = balm, to anoint with balm, Johns. 41 your sin remaineth, youre synne dwellith. X, 20 he hath a devil and is mad, and maddith (or waxith wood), wood = mad, furious, Johns. -- Zwischen to wipe wischen und to weep weinen wird nicht deutlich unterschieden; XI, 2 and wiped his feet, and wepte his feet. 31 to weep there, for to wepe there. 33 he groaned in the spirit, he made noyse in spirit. XII, 16 they remembered, thei recordiden (or hadden mynde), siehe oben zu II, 17: 23 the Son of man should be glorified. schal be clarifiede. 32 if I shall be lifted up, zif I schal be enhau nside. 34 the Son of man must be lifted up, it bihoveth mannes sonne for to be areride (reared), vom angelsächsische naraeran, Johns. 40 he hath ... hardened their hearts, he hath enduride (or made harde), and be converted, that thei be convertide (or al turnyde). XVI, 7 it is expedient for you that I go away, it spedith to you that ... 32 the hour cometh that

ye shall be scattered, the houre cometh ... that zee be disparplide (?) or scateride. 33 be of good cher, triste zee. XVIII, 22 struck Jesus with the palm of his hand, 3 a ve a buffet to Jesus. XIX, 2 they put on him a purple robe, and diden aboute hym a dothe of purpur. 12 whosoever maketh himself a king speaketh against Cesar azen seith Cesar [gainsay]. 37 whom they pierced, whom thei putten thoury. XX, 17 I am not yet ascended to my Father,

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I have not zit assendide to my fadir . I ascend unto my Father, I steyze up to my fadir, siehe oben zu I, 52. 23 whose sins ye retain, they are retained, whos synne zee schulen with holde, thei ben with holden. XXI, 3 they entered into a ship, thei ste y3eden into boat, siehe zu I, 52 und xx, 17.

6 they were not able to draw it, thei mygten not drawe it.

3) Die Adjectiva gewähren schliesslich nur eine geringe Ausbeute. III, 33 God is true, God is sothefast, siehe oben bei den Partikeln. 36 he that believeth not the son, he that is unbileveful to the sone. V, 3 a great multitude of impotent folk, of blind, halt, withered. drie, 4 whosoever stepped in was made whole ... hool (heil). X, 20 is mad, wood, siehe oben bei den Zeitwörtern. XXI, 8 they were not far from land, ... fer.

Diese wenigen Bemerkungen werden genügen, um zu zeigen, wel. chen bedeutsamen Entwickelungsgang die englische Sprache vom Zeitalter Wycliffe's an bis zur Thronbesteigung der Stuarts durchgemacht hat.

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Ueber die

Natur der amerikanischen Indianersprachen.

Seit die Sprachkunde, der es auf blosse Kenntnis der Sprache, etwa zu den praktischen Zwecken der Verbreitung des Christentums, ankam, sich in den letzten vier Jahrzehenden zu der höheren Stufe einer Sprach wissenschaft, welche die Sprache um ihrer selbst willen zu erforschen strebt, erhoben hat, entstand auch die Forderung, sie zu ordnen, sie in Gruppen zu teilen und zu sammeln. Die Darlegung der Versuche, ein das innerste Wesen der Sprache treffendes Einteilungsprincip zu finden, kann für unsern näheren Zweck übergangen werden; es genügt, nur an einiges zu erinnern. Friedrichs und Aug. Wilhelms von Schlegel Dreiteilung überging die amerikanischen Sprachen, ohne welche die Sprachwissenschaft so wenig den Namen einer allgemeinen verdiente, wie der Geschichte vor der Entdeckung Amerikas der einer Universalgeschichte zukam. W. v. Humboldt erhob den überatlantischen Sprachstamm zu gleichem Range mit den andern dreien, und obwol Heyse und Steinthal seitdem die Gruppen noch schärfer und vielfacher gesondert haben, empfiehlt sich doch für diese Arbeit hier zu leichterer Uebersicht bei Humboldts Einteilung stehen zu bleiben.

Welcher Art ist nun diese Einteilung? Da die Sprache das Organ des denkenden Geistes ist, so hat sie einerseits die materiellen Vorstellungen von Sein, Gestalt, Eigenschaft, Tätigkeit u. 8. w. auszudrücken, wofür bei jedem Volke der leibliche Sprachlaut das natürliche, der Seele von selbst entquellende Mittel ward; andrerseits bewegt der Geist in sich die formellen Beziehungen jener Vorstellung auf einander und ringt nach

sprachlichem Ausdruck dafür. Hier aber, bei der Lösung dieser Aufgabe zeigt sich die Ungleichheit des Sprachsinns in den Völkern, und eben deshalb ist es die Bezeichnungsweise der Beziehungsformen, an der wir die Haupttypen der Sprachen erkennen und unterscheiden. An diese zu erinnern, dient zum Verständnis unseres Themas und zu richtiger Wertabschätzung der amerikanischen Sprachen.

Blicken wir auf die Sprachen der Erde, so begegnet zunächst die merkwürdige Erscheinung im Chines., dass hier die materiellen Vorstellungen allein dargestellt, aber die Beziehungen derselben lautlich ganz unbezeichnet gelassen werden. Die einsilbigen Wörter werden in freilich festbestimmter Ordnung an einander gereiht, aber diese Anordnung bleibt auch das Hauptmittel, erraten zu lassen, was im Satze nach unsrer Weise zu reden Substantiv, Adjectiv oder Verbum, was Subject oder Object sei, was da regiert oder was regiert werde, indem ja die wurzelbaften Gebilde weder das Zeichen eines bestimmten Redeteils, poch das einer Flexionsform an sich tragen. Der Sprechende vertraut der Geistestätigkeit und Uebung des Hörers, die von ihm verschwiegenen Beziehungen im eigenen Geiste herzustellen. Dieser Sprachtypus ist der nebensetzende oder flexionslose.

Ihm gegenüber steht der Bau der indo-europäischen Sprachen, wie er sich z. B. im Sanskrit, Griechischen, Lateinischen, Deutschen, und fast in allen europäischen Sprachen zeigt. Im indoeurop. Sprachstamm wird der Gedankenstoff, wie im Chin., durch Sprachwurzeln dargestellt, aber auch die Beziebung s formen finden, im Gegensatz zum Chines., lautlichen Ausdruck durch die für sich allein ganz bedeutungslosen Laute, die wir Flexionsendungen nennen und wonach der indoeurop. Stamm der flexivische oder anbildende heisst. Aus der Wurzel al (vgl. lat. alo) entfaltet sich durch geringe Anbildungen das Eigenschaftswort alt, das Subst. Alter, der Pl. Aeltern, das Zeitwort altert (was alles im Chin. nicht möglich wäre), und das angehängte t bezeichnet hier den Indicativ der Gegenwart, und zwar die 3te Person, und zwar die Einzahl. So deutet in unserm Sprachstamm jedes Wort dem Hörer zugleich mit dem Inhalt auch die gedachte Beziehung an und dieser Bau ermutigt, mit Humboldts Worten, „zu der Kühnheit, ohne Gefahr für das Verständnis den Satz in seine Teile zu zerschlagen“ und in freier Wahl die Worte zu ordnen.

Man sieht, soviel feiner die Beziehungsformen als die materiellen Vorstellungen sind, eben so viel unsinnlicher, leichter sind die Flexionssilben als die Stammsilben. Diesen Sprachbau, in dem beides, Inhalt und Form, bezeichnet wird und doch auch lautlich noch unterschieden bleibt, dürfen wir für den vollkommensten unter allen halten.

Zwischen diesen zwei Typen der flexionslosen chinesischen und den flectirenden indo-europäischen Sprachen steht der Typus der Halbheit, der Bau der nord- oder hochasiatischen, der sogenannten mongolisch-tatarischen Sprachgruppe, zu der auch die Sprachen der in Europa eingedrungenen Finnen, Ungarn und Türken gehören. Sieht man auf die Absicht, die diese Völker in der sprachbildenden Periode ihres Lebens hatten, so möchte man ihren Sprachbau über den chinesischen stellen, sofern darin nämlich wie bei uns lautliche Bezeichnung des Formellen erstrebt wird. Sieht man aber auf die Ausführung, so leuchtet doch die grössere Klarheit und Schärfe des chinesischen Volksgeistes hervor. Indem dieser die Beziehungsformen unbezeichnet liese, bewies er an jedem einzelnen Worte, dass er Stoff und Form nämlich durch Ausdrücken und Verschweigen zu scheiden wisse. Indem die tatarischen Völker aber die Beziehungen durch eben so bedeutungsschwere Lautgruppen wie den Gedankenstoff ausdrücken, bleiben sie von unsern Flexionssprachen weit ab, und sinken durch Vermischung von Stoff und Form unter die chinesische hinab.

Man betrachte z. B. im Türk. die Wurzel bak mit der Imperativbedeutung sieh. Davon bildet sich bakmak sehen, und indem mancherlei materielle Vorstellungen nun wie Beziehungsformen behandelt werden, enstehen durch sehr locker eingereihte Anfügungen die Wörter bakdyrmak sehen lassen, bakamamak nicht sehen können, bakischdyrmak sich einander sehen machen, bakischdyrilamamak nicht dazu gebracht werden können, einander zu sehen. Umgekehrt werden reine Beziehungsformen durch Wörter materiellen Inhalts ausgedrückt, wie wenn z. B. im Mandschu von oola Berg der Plur. Berge durch gemu oola,

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