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28337 E nostra dona cant vit Josep
284, L'effant respondet: no faray ges
285, Aissi delida ni malmenada
291, Digas, Abramon, que t'ai ieu fag
29726 Que m'a dat vostre filh et dampnage

Cant an vist que sont treguas e porx 3. In Bezug auf Hiatus und Elision kennt unser Verfasser keine bestimmten Regeln; er behandelt beide ganz willkürlich, je nachdem sie ihm dazu dienen, das Maass von acht Silben voll zu machen. Beispiele von Hiatus sind:

Fort sera savi e sabent

E son linhatge issausatz
27334 Decosta se el l'assetet
27533 Abans que ieu al re ly fassa
277, Anet li dire et pregar
27838 Cant lo maistre a aurit
28724 Estalvet se un autre dia

S'en vengro essems deportar
2892 Que aquel es l'effan Jhesus
5 Que a Josep non anessem

La ont est Jhesus van venir

E van lo a Josep mostrar.
Elision dagegen findet statt in folgenden Stellen:

27223 E a nostra dona issament

36 Responderon en aquela hora 27413 Un bon juzieu que aquo auzi 275, La mort, la perdoa e l'otrage 27621 Es de parage noble e grant 2773 Com pogra auer Jhesus l'effant

Qu'ieu l'essenhe cosi era mieu 27836 Digas me que vol dire aleph 281, La perdoa el dampnatge gran

18 Septat Josep que aqui istet 2856 Cant vic tota l'obra affolada

28633 La obra volgro a Josep mostrar (mit doppelter Elision). 4. Die Vocalverbindung ia ist in unserem Gedichte meistens einsilbig:

27026 Que sia ad honor et a lauzor
27520 Sen senescalc, no vos sia greu
27918 Arian sia ressucitatz
28020 Tot respondo : be poiria far
28312 Car avian fag tan bel obrage

28 Josep no faria mai plorar.

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28413 Ont avie (= avia) ganre d'obriers
14 Que farian teules e pichiers

Entieira com l'avia laissada
28527 Senher, dis el, no vos sia greu
29435 Ni las tenchas que aviam laissadas
298, A la tencharia van venir
3036 El mon non cre que sia major
Non cresian

que

l'effan fo dieus
ΕΙ prozom avia nom Malep
30424 Lo tirem tan tro sia pro lonxcs.
Jedoch ist ía zweisilbig zu sprechen:

27031 E non avia mai cinc ans
27635 Et avia mot gran riqueza
277, E non avia ges d'effant

Si non o sabia sa maire

Car non lo podia trobar 29525 Maistre, vos sia certas

29613 Tant cant avia ai perdut. 5. Das Wort maistre braucht der Dichter, je nachdem es der Vers erheischt, dreisilbig oder zweisilbig. Dreisilbig ist es in folgenden Stellen:

2722 Denant les maistres s'en venc
273, Am lo maistre Arian

Milber maistre non qual querre
27713 E lo maistre respondet

El maistre la saludet
2786 L'effant al maistre laisseron

El maistre val demandar

Cant lo maistre a aurit
283, Dis lo maistre: gran falhensa
28535 Maistre anem hy ades.

28618 Maistre fort me meravilh. Zweisilbig dagegen:

277, Senher maistre si dieus m'ajut

Senher maistre voles aurir 27822 Cant lo maistre l'effant vezia. 6. Ein Wort darf nur dann mit sich selbst reinen, wenn in beiden Fällen die Bedeutung desselben verschieden ist. Richtig ist daher der Reim:

Si l'effant juzieu o a fag
Ab el ai perdut tot mon fag.

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29624-25

29424–26

anar

weil hier fag einmal Participium, das andere Mal Substantiyum ist. Falsch dagegen sind folgende Reime: 27812–13 Vos prometi per re que sia

L'effant per mal tocat no sia 2869–10 Ton filh Jhesus venc entre nos

A la teulieira adjudet nos. 29131-32 Pus filh ni filha non avia

Aquel metis perdut avia 3015–6 Los fes trastotz del fanc volar

Et pueis los fes en haut volar

(die Handschrift hat valar).
7. Dreifacher Reim findet sich:
2774-3 effant

pessant effant
2912- degolat tombat veritat

mot trot pot. cf. 29515-173002–3 ajustar

pelejar 30427–29 tirar alongar - torar. 8. Unserem Dichter genügt die Assonanz sehr oft an Stelle des Reimes. Man sehe folgende Beispiele:

2766–7 mort – colp, 22-23 Davit atressi.
27713–14 respondet Josep, 29—30 respost

fort.
27830–31 respondet – beph; 27916–17 Jhesus — conogut. .
280,-2 aital tombar; 28122–23 sautet Josep.

293,-2 clam -- effan, 13-14 draps – apparellhatz, 17-18 draps escarlatas, vertz vermelhs.

2947–8 brezilh atressi, 13–14 mantenen vessem, mot; 29526–27 sert esquerns.

confondutz perdut. 29717-18 respondet prec, 23-24 respondut draps -- crematz, 29-30 dir – meravilh, 33–34 respondet Josep.

miravilhos colors, Josep prec. 299,-8 partia seguian, demantenent

13-14

mescrezens, essems, 31-32

aval

volar. :-13 seguen

vezem; 30135–36 femels dizes. 30219-20 petitz

meteis dizen. 30411-12 regardet

est,

lonxcs. 23-24

35-36

23-24

VOS

29612–13

vengutz, 27-28

29820–21

30-31

21-22

cens

300124

obrir, 27–28

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Beiträge

zur

Feststellung und Erklärung des Shakespeare-Textes.

Von

Ed. Tiessen.

X. Macbeth.

(A. I. Sc. 2.) Worthy to be a rebel, for to that

The multiplying villanies of nature

Do swarm upon him. Delius bemerkt zu dieser Stelle: „to that erklärt Malone: to that end, Steevens dagegen: in addition to that. Erstere Deutung ist plausibler: Weil er werth ist, ein Rebell zu sein, weil er ein ausgezeichneter Rebell ist, deshalb gesellt sich Alles, was es Schlechtes giebt, naturgemäss in wimmelnder Menge ihm zu. Das Bild ist von sich endlos mehrendem Ungeziefer und Gewürm entlehnt.“ Hienach darf als erwiesen angenonimen werden, dass die Herausgeber bisher nicht erkannt haben, was den Dichter zur Wahl dieses Bildes veranlasst hat: das Wortspiel zwischen rebel und rabble. Auf dass Macdonwald mit Recht so genannt werde, schwärmt es auf ihm von den sich mehrenden Niederträchtigkeiten der Natur. (Ibid.) Carv'd out his passage, till he fac'd the slave,

Which ne'er shook hands, nor bade farewell to him, Da sich which schlechterdings nur auf the slave beziehen kann, als Subject des letzten Satzes aber jedenfalls Macbeth zu denken ist, so lässt sich die von Delius verworfene Ersetzung von which durch and nicht abweisen. Bei aller Kühnheit der Construction spricht der Dichter in ernster Rede doch niemals im Styl von Mrs. Gamp und Mrs. Harris.

(Ibid.) Till he unseam'd him from the nave to the chaps

wenn

Delius erklärt: „Vom Nabel aufwärts bis zu den Kinnbacken"; anscheinend hatte Warburton die Stelle ebenso aufgefasst. Nave heisst indess nicht Nabel, sondern Nabe eines Rades, in abgeleiteter Bedeutung Schiff einer Kirche, hier also Scheitel. Macbeth trennte dem Gegner die Kopfnath auf. Mit geschwungenem Stahl und beim Tranchiren eines Bratens pflegt man von oben nach unten zu schneiden, nicht umgekehrt.

(Ibid.) Point against point, rebellious arm 'gainst arm.

Bei dieser von Delius beibehaltenen Interpunction der Fol. kommt der Widersinn heraus, dass der rebellische Arm nur der Arm Macbeth's sein kann; ausserdem denkt man sich unter einem rebellischen Arm zunächst einen Arm, der dem eigenen Herrn nicht gehorcht. Wird dagegen, wie üblich, das Komma hinter rebellious gesetzt, so entspricht der Satz aufs Beste dem vorhergegangenen: Confronted him with self-comparisons. (Sc. 3.)

That, trusted home,
Delius: „That sind die Versprechungen der Hexen, die,

man auf sie ganz und gar, bis ans Ende, baut etc.“ Dies ist nicht richtig. That bezieht sich auf den Gedanken, der Macbeth die Frage eingegeben hat: Hofft Ihr nun (nachdem sich eben eine Versprechung der Hexen bewährt hat) nicht auch, dass Eure Kinder Könige sein werden? Darauf antwortet Banquo: Wenn man diesen Gedanken bis zu seinem Ursprung verfolgt, so möchte sich aus Eurer Frage ergeben, dass Ihr selbst König zu werden hofft. Noch wahrscheinlicher ist für trusted home thrusted home zu lesen; dann sagt Banquo: Wenn ich Euch das zurückgebe, wenn ich den Spiess umkehre, etc. (Ibid.)

to betray us

In deepest consequence. Delius: „Aber in den wichtigsten Sachen verrathen sie uns, meinen sie es falsch.“ Deepest consequence sagt mehr: Dass es ihnen gelingt, uns zu verrathen, folgt mit strengster Nothwendigkeit daraus, dass es ihnen gelungen ist, durch Zuverlässigkeit in kleinen Dingen unser Vertrauen zu gewinnen, und auch die Dinge selbst, in denen sie uns schliesslich verrathen, stehen in logischer Verbindung mit jenen, in denen wir sie zuverlässig erfunden haben.

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